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"; ?> 4. Tagung der Fachgruppe A&O in der DGPs
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Vom 19.-21. September 2005 fand in Bonn die 4. Tagung der Fachgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie statt. Unter dem Motto "Psychologie im Arbeitsleben: Menschen verstehen - Organisationen erklären - Arbeit human gestalten" nahmen 480 Personen aus Wissenschaft und Praxis an der Tagung teil. Es waren 11 Überblicksreferate, 90 Forschungsreferate, 21 Arbeitsgruppen mit 109 Beiträgen, 75 Poster und 2 Podiumsdiskussion angemeldet. Die Keynotes wurden von gehalten von:

Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.
(Direktorin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg)
- Arbeitsmarkt und demografischer Wandel

Prof. Tim Judge, Ph.D.
(University of Florida, Gainesville)
- Leadership research: The state of the art

 

Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr
(Deutsches Zentrum für Alternsforschung, Universität Heidelberg)
- Verlängerung der individuellen Lebensarbeitszeit?

 

Prof. Dr. Oswald Neuberger
(Universität Augsburg)
- Mikropolitik in Organisationen

 

Prof. Dr. Wilmar Schaufeli
(Universität Utrecht)
- Der Stand der Burnout-Forschung

 

Prof. Dr. Heinz Schuler
(Universität Hohenheim)
- Stand und Perspektiven der Personalpsychologie



Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter folgenden Links:

Programm der Tagung (PDF) und Abstractband (PDF) (Der kombinierte Programm- und Abstractband ist im Rahmen der Reiehe "Berichte aus dem Psychologischen institut der Universität Bonn" erschienen und kann direkt von der virtuellen Fachbiliothek Psychologie hier runtergeladen werden.)

Gruppenfotos und Impressionen von der Tagung (Fotos die während der Tagung aufgenommen und zur Verfügung gestellt wurden. Wir danken Annette Schlien für die Bereitstellung Ihrer Aufnahmen.)

Teilnehmerfeedback zur Tagung (Ergebnisse der Onlinebefragung vom 2.11. - 31.12.2005)






Arbeitsmarkt und demographischer Wandel: Die Zukunft der Arbeit

Jutta Allmendinger

Bild von Prof. Allmendinger
Deutschland befindet sich wie auch andere Industrienationen auf dem Weg in die "Wissensgesellschaft". Die steigenden Anforderungen in Bezug auf die Arbeitsinhalte erhöhen den Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften, während die Nachfrage nach geringer qualifizierten Arbeitskräften tendenziell sinkt. Die zunehmende Alterung der deutschen Bevölkerung und der damit einhergehende Rückgang des Arbeitskräfteangebots verlangen nach einer Verbesserung der Ausbildungsqualität und einer weiteren Erhöhung der Bildungsbeteiligung.

AD PERSONAM
Prof. Jutta Allmendinger, Ph. D., ist Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Nach dem Studium in Mannheim (Soziologie/Sozialpsychologie) und in den USA (1983/84 Graduate Study, Univ. Wisconsin), Promotion in Harvard (1987/89, Ph.D. (Sozialwissenschaften). 1993 Habilitation an der Freien Univ. Berlin. Seit 1992 ist sie Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Univ. München (zzt. beurlaubt); seit 01.02.2003 Direktorin des IAB, Nürnberg). Ihre Arbeitsgebiete sind: Soziologie des Arbeitsmarktes, Bildungssoziologie, Soziale Ungleichheit, Soziologie der Sozialpolitik, Organisationssoziologie sowie Soziologie des Lebensverlaufs.
Kontakt: Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg, Tel.: +49 (911) 179 3113, Fax: +49 (911) 179 3296, E-Mail: Jutta.Allmendinger[at]iab.de

Leadership Research: A Perspective on Where We Are and Where We Should Go

Timothy A. Judge

Bild von Prof. Judge
Leadership has been a topic of formal scientific inquiry for nearly 100 years. Over this century, various theories have been proposed and then discarded. Two of the earliest, and generally considered archaic theories are trait theory and leader behavior theory (the Ohio State-Michigan theories). I will argue, and present evidence, that the dismissal of these theories was erroneous and unjust. Specifically, there are traits (personality and intelligence) that predict leadership emergence and effectiveness, providing support for trait theory. Moreover, the leader behaviors of consideration and initiating structure have validity that is, arguably, as strong as any that has been observed before or since. Thus, one purpose of the presentation is to present a re-appraisal, perhaps a reprise, of where we have been in leadership research. The yield from previous theories may have been much greater than has been supposed. A second purpose of this presentation is to present an evaluation, critique, and agenda for future research for the theory that is currently dominating organizational scholars' attention: transformational or charismatic leadership theory.

AD PERSONAM
Tim Judge is the Matherly-McKethan Eminent Scholar, Department of Management, Warrington College of Business, University of Florida. Tim holds a Bachelor of Business Administration degree from the University of Iowa, and master's and doctoral degrees from the University of Illinois. Prior to entering graduate school, Tim worked as a manager at Kohl's Department Stores. He was formally full professor at the University of Iowa and associate professor at Cornell University.
Tim's research interests are in the areas of personality, leadership and influence behaviors, staffing, and job attitudes. He serves on the editorial review boards of Journal of Applied Psychology, Personnel Psychology, and Organizational Behavior and Human Decision Processes. Tim is former program chair for the Society for Industrial and Organizational Psychology, and past Division Chair for the Human Resources Division of the Academy of Management. Tim is a fellow of the American Psychological Association and the Society for Industrial and Organizational Psychology and in 1995 received the Ernest J. McCormick Award for Distinguished Early Career Contributions, Society for Industrial and Organizational Psychology. In 2001, he received the Cummings Scholar Award from the Organizational Behavior Division of the Academy of Management.

Verlängerung der Lebensarbeitszeit - eine realistische Perspektive?

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr

Bild von Prof. Lehr
Wir leben in einer alternden Welt. Immer mehr ältere Menschen stehen immer we-niger jüngeren gegenüber. Wir werden älter, sind dabei gesünder und leistungsfähiger als es Generationen vor uns waren, und werden früher aus der Arbeitswelt ausgegliedert. Das faktische Rentenzugangsalter liegt heute bei 59/60 Jahren - zu einem Zeitpunkt, an dem der Mensch noch mehr als ein Viertel, manchmal sogar ein Drittel seines Lebens vor sich hat.
Das Berufsende wird heute von vielen Arbeitnehmern herbeigesehnt, von einigen allerdings auch befürchtet, - je nach beruflicher Entwicklung, gegenwärtiger Lebenssituation und Zukunftsplanung. Hier haben sich im Laufe der letzten 35 Jahre enorme Wandlungen vollzogen: Mitte der 60er Jahre noch war das Berufsende befürchtet; man erlebte die Altersgrenze als "Anfang vom Ende". In den 70er, 80er Jahren wich allmählich die Negativ-Einstellung und wandte sich ins Gegenteil: bald sehnte man den sog. "Ruhestand" herbei, erlebte ihn als Beginn einer neuen, hoffnungsvollen Lebensphase, als "späte Freiheit" (Rosenmayer, 1983).
Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik hatte damals dazu geführt, den sog. "Vorruhestand" einzuführen, Älteren die Möglichkeit eines vorzeitigen Berufendes ohne größere finanzielle Einbußen zu ermöglichen, um jüngeren Arbeitslosen einen Arbeitsplatz zu sichern. Älteren wurde oft aus verschiedenen Gründen ein vorzeitiges Berufsende nahegelegt.
Viele Studien zeigen, dass man bei "älteren Mitarbeitern" von vorneherein - sehr zu unrecht - von einer Leistungsminderung ausgeht, von sinkender Arbeitsproduktivität, von einem Rückgang sowohl der Körperkräfte als auch der intellektuellen Fähigkeiten, von erhöhten Fehlzeiten von einer geringeren Mobilität und vor allem von einer fehlenden Innovationsfähigkeit. Studien belegen diese Annahmen nicht, weisen vielmehr auf starke interindividuelle Unterschiede hin und stellen eine jede fixe Altersgrenze infrage. -
In Zukunft werden - aufgrund der demografischen Entwicklung - Wirtschaft und Industrie nicht auf ältere Arbeitnehmer verzichten können. Es wird darauf ankommen, die Arbeitskraft länger bis 65, 67 Jahre oder darüber hinaus zu erhalten durch berufsbegleitende Weiterbildung - unterstützt von einem Maßnahmebündel zur Gesunderhaltung, zur Steigerung der körperlichen (und geistigen) Leistungsfähigkeit und des subjektiven Wohlbefindens.
Eine Berufstätigkeit - in Maßen ausgeführt - ist durchaus als Geroprophylaxe zu sehen. Dies gilt freilich nicht für alle Berufe, aber doch für viele. Eine Berufstätigkeit, die weder überfordert noch unterfordert, begünstigt ein Training und damit einen Erhalt der körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten.
Ob eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit im Sinne eines späteren Berufsendes sinnvoll und zu wünschen ist, hängt einmal von der Art der Tätigkeit mit ihren spezifischen Anforderungen ab, sodann vom Arbeitnehmer, seinem Gesundheitszustand und seiner gegenwärtigen Lebenssituation wie auch von den betrieblichen Gegebenheiten und der wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Lande.

AD PERSONAM

Lehr-vita.pdf

Mikropolitik: Forschungsstand und Reflexion

Prof. Dr. Oswald Neuberger

Bild von Prof. Neuberger
In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Mikropolitik (politics in organization) steht - neben definitorischen Fragen - die Beschäftigung mit Einflusstaktiken und -strategien im Mittelpunkt. Es gibt dazu eine Vielzahl empirischer Arbeiten, die sich der Entwicklung hochstrukturierter Fragebogen widmen. Inzwischen ist eine weitgehende Konvergenz in Bezug auf Zahl und Inhalt der relevanten Taktiken zu registrieren; allerdings handelt es sich dabei um pragmatische Klassifikationen, die ihre scheinbare Alltagsnähe mit dem Verzicht auf theoretische Fundierung erkaufen. Mit der Konsolidierung der Instrumente verlagert sich der Fokus auf die Untersuchung der Validität spezifischer Vorgehensweisen in Bezug auf Karriereerfolg, Zielerreichung, Organisationsklima, Unternehmenskultur etc. und der Bedingungen, die die Prävalenz bestimmter mikropolitischer Praktiken fördern bzw. behindern. Der Stand dieser Diskussion soll kritisch resümiert werden und der Bezug des Mikropolitik-Diskurses zu Macht- und Moraldiskursen reflektiert werden.


AD PERSONAM
1941 in Ingolstadt geboren; nach dem Wehrdienst Studium der Psychologie und BWL in München, dort auch Promotion (1970, Entscheidungstheorie) und Habilitation (1975, Führungsforschung). Von 1977-1980 Professor für Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr in München; seit 1980 Inhaber des Lehrstuhls Psychologie I an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg und verantwortlich für die Ausbildung im Fach Personalwesen. Forschungsgebiete: Kommunikation, Motivation und Zufriedenheit, Führung, Mikropolitik.
Buch-Veröffentlichungen u.a.: Personalwesen 1 und 2 (1997/1998); Mikropolitik (1995), Mobbing (1999); 360°-Feedback (2000); Führen und führen lassen (2002).

Von ‚Burnout' zur ‚Begeisterung': Über die positive Wende der Arbeits- und Gesundheitspsychologie

Prof. Dr. Wilmar Schaufeli

Bild von Prof. Schaufeli
In diesem Vortrag wird die positive Wende der Arbeits- und Gesundheitspsychologie exemplarisch dargestellt am Beispiel von Burnout und Begeisterung, oder Arbeitsengagement (English: work engagement). Sowie die Psychologie als Ganzes ist auch ihre Anwendung im Bereich der Arbeit und Gesundheit traditionell negativ geprägt; das heißt, dass sie sich vor allem beschäftigt mit Stress und Ungesundheit, und seit Mitte der siebziger Jahre auch mit Burnout. Im ersten Teil des Vortrags wird der Begriff und die Messung von Burnout dargestellt, und es werden die bedeutsamsten Forschungsergebnisse der vergangenen 25 Jahre zusammengefasst. Im zweiten Teil wird das Phänomen der Arbeitsbegeisterung vorgestellt, das sich als Antipode von Burnout verstehen lässt. Die gleichen Themen wie bei Burnout werden erörtert, etwa Konzeptualisierung und Messung, sowie eine Kurzdarstellung der wichtigsten Forschungsergebnisse, die in Utrecht und anderswo erzielt worden sind. Danach wird ein Modell vorgeschlagen, das beide Konzepte, Burnout und Begeisterung, als zentrale Elemente zweier Prozesse integriert: ein Prozess des Energiemangels und ein Prozess der Motivation. Zum Schluss werden einige praktische Implikationen der positiven Wende diskutiert, das heißt, es wird hingewiesen auf individuelle Strategien sowie Strategien auf der Ebene der Organisation zur Förderung von Arbeitsbegeisterung.


AD PERSONAM
Wilmar Schaufeli (1953) studierte klinische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande) und verfasste seine Dissertation über die psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit auch an dieser Universität. Nach einige Jahre als Assistent in Forschung, Lehre und klinisch psychologische Praxis tätig gewesen zu sein an der Groninger Universität wechselte er 1988 an die Universität Nijmegen (Niederlande), wo er Arbeits- und Organisationspsychologie lehrte und sich beschäftigte mit der Burnoutforschung. Seit 1994 ist er ordentliche Professor für Klinische Psychologie und Organizationspsychologie mit als Schwerpunkt Arbeit und Gesundheit, und seit 2004 ‚visiting professor' and der Loughborough Business School (UK). Zur Zeit ist Wilmar Schaufeli wissenschaftlicher Direktor des Forschungsinstituts ‚Psychology & Health', worin etwa 100 Forscher und 80 Doktoranden von 6 niederländischen und 2 belgischen Universitäten zusammenarbeiten. Prof. Schaufeli verfasste über 200 wissenschaftliche Publikationen über Arbeitslosigkeit, Arbeitsplatzunsicherheit, Stress am Arbeitsplatz, Burnout, und neuerdings auch über Arbeidsengagement. Des weiteren ist er tätig als Organisationsberater auf dem Gebiet von Arbeit und Gesundheit und Human Resources Management, ist Vorstandsmitglied der European Association of Work and Organizational Psychologists und erfüllt eine Reihe von anderen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Tätigkeiten (z.B. in Regierungskommissionen, Ausbildungsgremien, Berufsverbände, und Zeitschriftredaktionen).

Einige neuere Publikationen
Maslach, C., Schaufeli, W.B. & Leiter, M.P. (2001). Job burnout. Annual Review of Psychology, 52, 397-422.
Schaufeli, W.B., Bakker, A. , Schaap, C. Kladler, A. & Hoogduin, C.A.L. (2001) On the clinical validity of the Maslach Burnout Inventory and the Burnout Measure. Psychology & Health, 16, 565-582
Schaufeli, W.B., Martinez, I., Marques Pinto, A. Salanova, M. & Bakker, A.B. (2002). Burnout and engagement in university students: Across national study. Journal of Cross-Cultural Psychology, 33, 464-48.1
Schaufeli, W.B. & Bakker, A.B. (2004). Job demands, job resources and their relationship with burnout and engagement: A multi-sample study. Journal of Organizational Behavior, 25, 293-315.

Stand und Perspektiven der Personalpsychologie

Prof. Dr. Heinz Schuler

Bild von Prof. Schuler
Die Personalpsychologie firmiert zwar unter einer für die deutsche Wissenschaftslandschaft neuen Bezeichnung, umfasst aber einen sehr vertrauten Teilbereich der Arbeits- und Organi-sationspsychologie - nämlich die Betrachtung des Individuums in seinen Verhaltens-, Befindens-, Leistungs- und Entwicklungszusammenhängen als Mitarbeiter einer Organisation. Ihr Standort wird allerdings auch durch ihre besondere Affinität zur Differentiellen Psychologie als Grundlagenwissenschaft, durch ihre empirisch-methodische Ausrichtung sowie durch ihr Bemühen um kumulativen Erkenntnisgewinn charakterisiert. Der derzeitige Stand der Personalpsychologie auf internationaler Ebene wie auch in der deutschsprachigen Forschung wird umrissen. Dabei wird erkennbar, dass es sich bei der Personalpsychologie um ein relativ hoch entwickeltes und innovatives Teilgebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie handelt. Gleichwohl ist auch auf Defizite hinzuweisen, die beispielsweise in der Theoriebildung liegen oder aus der Konfliktspannung entstehen, in der sich ein Fachgebiet findet, das sich gleichzeitig an hohen wissenschaftlichen Standards orientiert und um praktische Nutzbarkeit bemüht. Abschließend wird eine Einschätzung der weiteren Entwicklungen in der Personalpsychologie versucht. Unsere heutigen Einstellungen und Orientierungen können dafür eine erhebliche Rolle spielen.


AD PERSONAM
Heinz Schuler ist seit 1982 Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie der Universität Hohenheim. Nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Verhaltensbiologie in München waren berufliche Stationen Augsburg und Erlangen. Innerhalb der Arbeits- und Organisationspsychologie liegt Schulers Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Personalpsychologie, insbesondere der Berufseignungsdiagnostik und Leistungsforschung mit den Anwendungsbereichen Berufsberatung, Personalauswahl und Personalentwicklung. Er ist Herausgeber der beiden Bände "Organisationspsychologie" innerhalb der Enzyklopädie der Psychologie, Gründungsherausgeber der Zeitschrift für Personalpsychologie und Autor verschiedener eignungsdiagnostischer Verfahren, darunter des Multimodalen Interviews. Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit der Entwicklung und Evaluation multipler eignungsdiagnostischer Verfahren und mit der Auswahl von Studierenden durch die Universitäten. Für nahezu zwei Jahrzehnte war Heinz Schuler Mitglied und Vorsitzender der Ethik-Kommissionen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen sowie in diesem Zusammenhang für die Deutsche Forschungsgemeinschaft tätig.



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© 2004 AOW zuletzt geändert von AW am 8.11.2006